24. Oktober 2011

Mao Jian und das Hohenheimer Schloss

Zurük in Deutschland

Frischer Mao Jian Tee in der Teefabrik Dies wird mein letzter Bericht sein. Das Flugzeug von Helsinki nach Stuttgart brachte mich nach Hause zurück. Trotz fast 16 Stunden Flug von Shanghai habe ich mir direkt am Flughafen noch eine Brezel und einen Milchkaffee gegönnt. Wer hätte gedacht, dass man ein so einfaches, deutsches Frühstück so vermissen kann? So sehr sich meine Familie freut, mich wieder bei sich zu haben, so neugierig sind sie auch zu erfahren, was ich über China und die Teeproduktion zu erzählen habe. “Hat es dir gefallen? Wie sind das Land und die Menschen dort? Wie arbeiten sie? Wie ist der Tee? Wird der wirklich biologisch angebaut?” Wie kann man darauf in drei Sätzen antworten, wenn man schon ein Dutzend Berichte darüber in seinem Blog geschrieben hat und es immer noch so viel zu sagen gibt? Allein um die Gastfreundschaft der Chinesen zu beschreiben bräuchte ich mindestens eine halbe Stunde!

Tee sagt mehr als Worte ...

Als ich meiner Familie auf chinesische Weise Mao Jian Tee zubereitet habe, den ich in China geschenkt bekommen hatte, und sie sich die vielen Fotos von der Plantage angesehen haben, wurden die Fragen weniger. Sie haben verstanden, dass Worte nicht ausreichen, um meine Erlebnisse an diesem so andersartigen Ort zu beschreiben.

Nur ein Traum?

Zwei Wochen ist es nun her, seit ich wieder in Deutschland bin. Ich bin in mein Alttagsleben zurückgekehrt und schon jetzt fühlt es sich an, als wären die sechs Wochen in China nur ein wunderschöner Traum gewesen. Aber eine Tasse mit frischem Tian Mu Qing Ding vor mir beweist, dass ich das alles wirklich erlebt habe.